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Das Schröpfen ist ein klassisches Ausleitungsverfahren, das in der östlichen und westlichen Medizin Tradition hat. Mit Hilfe von Saugglocken wird ein Unterdruck auf bestimmten Hautarealen erzeugt. So entsteht ein Reiz im Organismus, der Blockaden auflöst. Schadstoffe können so über die Haut ausgeleitet werden. Der Unterdruck wird dadurch erreicht, dass die Luft im Schröpfkopf erhitzt wird und dieser sofort auf die Haut des Patienten gesetzt wird. Zum Erhitzen tauche ich einen Wattebausch in Alkohol, zünde ihn an, halte ihn kurz in den Schröpfkopf und platziere diesen auf das vorher ausgewählte Hautareal. Schröpfen ist unter anderem hilfreich bei Migräne, Rheuma, Erschöpfung, Depression, Schmerzsyndromen und Erkältungen. |
